Reisebericht des Frühjahrstransportes

 

Sambir – unser Zielort

die “Küche”

Am 21.05.2016 gegen 08:00 Uhr  startete unser diesjähriger Hilfstransport für das Krankenhaus Sambir im Oblast Lviv. Im Vorfeld reisten drei ukrainische Ärzte in Halberstadt an und halfen tatkräftig beim Beladen mit. Insgesamt wurden 8,6 t Hilfsgüter auf den von Lutz Ullwer gestellten LKW geladen. So wurden u.a. eine Großküche, Ultraschallgeräte und 18 Krankenhausbetten mitgenommen. Mit von der Partie waren Holger Greulich mit Ehefrau Angela, Lutz Ullwer, Bärbel Scholle, Norman Scholle, Doris Schünemann, Martin Stoll, Ina Klietz und Marco Böttcher. Als „Reiseleiter“ fungierte Holger Oppermann.

Entladung vor Ort

“unser” Krankenwagen

Unser Vereinsvorsitzender Ulli Scholle verabschiedete uns mit warmen Worten und schon ging es los. Lutz Ullwer und Martin Stoll fuhren auf dem LKW voraus. Weiterhin fuhr unser Vereinsbus mit Familie Greulich, Bärbel Scholle und Doris Schünemann. Ein Mercedes Vito der Firma HKL mit Ina Klietz und Marco Böttcher, sowie ein vom Brockenwirt gesponsorter  VW Caddy mit Norman Scholle und Holger Oppermann. Unsere Fahrt ging in der ersten Etappe bis zur Stadt Oswiecem . Hier wurden wir von unserem polnischen Freund Janusz Marszalek sehr freundlich empfangen. Nach einem sehr guten Abendessen ging es in einer komfortablen Pension ins Bett. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging die Fahrt weiter bis zur polnisch/ukrainischen Grenze. Nach (wie immer) kleineren Schwierigkeiten wurden wir nach ca. 3 Stunden auf ukrainischer Seite vom Chefarzt des Krankenhauses Sambir Stefan Iwanowitsch und unserem Freund Jefgenie in Empfang genommen. Gegen 19:00 Uhr trafen wir dann bei Pater Andre Kurek und Maria im Kloster ein. Auch hier war die Freude über unser Wiedersehen groß. Am Montag trafen wir uns dann im Krankenhaus zum Entladen. Doch hier hatten wir die Rechnung ohne die ukrainische Bürokratie gemacht. Der LKW musste in einen 30 km von Sambir entfernten Ort, zur dortigen Zollbehörde. Hier sollte der LKW bzw. die Ladung geröntgt werden. Nach ca. zwei Stunden warten, fuhren wir d.h. Lutz Ullwer, Holger Oppermann, der Chefarzt und ein Zollbeamter wieder zurück nach Sambir . Was diese Aktion bedeutet konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Wir konnten dann gegen 13:00 Uhr mit dem Abladen beginnen. Was uns sehr beeindruckte war die Tatsache, dass vom Chefarzt bis zum Hausmeister des Krankenhauses wieder viele Menschen halfen. Viele der Sachen gingen leider erst noch in Quarantäne, einiges „verschwand“ auch gleich im Krankenhaus. Nach dem Abladen wurden wir im Krankenhaus zum Mittagessen eingeladen. Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Wir erkundeten den Ort und erledigten kleinere Einkäufe. Hier und da wurde sich auch von der „örtlichen Braukunst“ überzeugt. So kam der Dienstag. Hier war „Kultur“ angesagt. Nach der Fahrt nach Lviv und einem Stadtrundgang, wurden wir in den „Bunker“ eingeladen. Bei leckerem Essen und Trinken verstanden wir uns mit unseren Freunden auch ohne Dolmetscher. Am Mittwoch wurde uns das zukünftige und zum Krankenhaus Sambir gehörende Hospiz gezeigt. In diesem Hospiz  werden voraussichtlich ab Oktober 2016 ca. 30 Patienten Platz finden. Bis dahin ist noch sehr viel zu tun. Vor allem fehlt es an Betten und sonstigen Möbel. Uns wurde erklärt, dass es erst zwei Einrichtungen dieser Art in der gesamten Ukraine gibt.  Nach diesem Besuch wurden wir in einem Gasthof reichhaltig bewirtet.Nach Rückkehr ins Kloster bereiteten wir den deutschen Abend, welcher schon zu einer Tradition geworden ist vor. Holger Greulich war der Grillmeister und hatte alle Hände voll zu tun. Bei deutschem Bier und anderen „schöngeistigen“ Getränken, sowie vielen Dankesreden war dies ein gelungener Abend. So machten wir uns dann am Donnerstag wieder auf den Rückmarsch Richtung Heimat, wobei uns Sambir mit den vielen Freunden auch so etwas wie Heimat geworden ist. Nach einer Übernachtung in einem guten Autobahnhotel in Polen trafen wir alle gesund am Freitagabend in Halberstadt bzw. Osterwieck ein.

Mein persönlicher Dank geht an alle „Mitfahrer“ , Sponsoren und Helfer .

Entladung

Zufrieden

Normen sagt,wie es geht

viele Hände

 

Mit freundlichen Grüßen

Holger Oppermann

Volksstimme Halberstadt

HILFSTRANSPORT
Packaktion für ein ukrainisches Krankenhaus

20.05.2016

 

Mitglieder des Vereins Notruf Ukraine beladen in Halberstadt den Lkw, der am Sonnabend ins ukrainische Sambir startet. Foto: Sabine Scholz

Mitglieder des Vereins Notruf Ukraine beladen in Halberstadt den Lkw, der am Sonnabend ins ukrainische Sambir startet. Foto: Sabine Scholz

Der Verein Notruf Ukraine schickt erneut 20 Tonnen Hilfsgüter nach Sambir. Am morgigen Sonnabend ist Abfahrt.

Halberstadt (sc) l Ein Pflegebett hängt am Haken, vorsichtig wird es nach unten gelassen, um wenig später in dem großen roten Sattelzugauflieger zu verschwinden, der vor dem Lagergebäude steht.Während sich Kerstin Mettig um die Frühstücksversorgung kümmert, vergleicht Doris Schönemann die Objekte, die im Bauch des Containers verschwinden, mit der Ladeliste, die für den ukrainischen Zoll vorbereitet wurde. Derweil schleppen Wilfried Boßkugel, Johannes Flaig, Frank Heier, Bernd Klamert Marko Köppe, Ingolf Mettig, Ulrich Scholle, Manfred Schönemann und Rainer Strutz Betten, Röntgengerät, eine komplette Edelstahlküche heran.

Sie alle beladen am Donnerstagmorgen den Transporter, der über 20 Tonnen Hilfsgüter ins ukrainische Sambir bringen wird. Um 8 Uhr ist am morgigen Sonnabend Abfahrt in Halberstadt, zehn Mitglieder des Vereins Notruf Ukraine und ihre drei ukrainischen Gäste gehen dann auf Reisen. Mit einem Zwischenstopp im polnischen Oswiecim sollen die Hilfsgüter, darunter Rollatoren, Inkubatoren, Kinderbekleidung und Bettwäsche, in das Krankenhaus von Sambir gebracht werden.

600 Betten hat das Klinikum und 1500 Mitarbeiter, wie Jewgeni Podchebelnie berichtet. Der Arzt arbeitet in der Funktionaldiagnostik des Krankenhauses und ist gemeinsam mit Hauptarzt Stefan Skierin und Zahnarzt Andrej Podchebelnie Gast des Vereins. Noch ganz begeistert von der Brockentour am Mittwoch, halfen sie am Donnerstag beim Beladen und besuchen heute die Praxis von Dr. Angela Greulich in Osterwieck. Die Allgemeinmedizinerin begleitet die zehn Vereinsmitglieder, die dafür alle ihre Freizeit opfern, nach Sambir. „Dann haben wir einen Feldscher dabei“, sagt Vereinsvorsitzender Ulrich Scholle grinsend, der am Donnerstagmorgen ebenfalls beim Beladen zupackt. Er kann auch erklären, warum Bettwäsche gefragt ist in Sambir: Die Patienten müssen, wenn sie stationär behandelt werden, ihre eigene Bettwäsche mitbringen.

Frühjahrstransport

Am Samstag, den 21.5.2016, wurde der diesjährige Frühjahrstransport im Lager Taubenstraße in Halberstadt feierlich verabschiedet.Vorausgegangen war die Beladung des LKW´s am Mittwoch ,den 18.5.2016, der durch Presse ( Volksstimme ) und Funk (Radio MDR ) begleitet wurde.Ulli Scholle stellte sich den Presseleuten und erklärte das Ziel dieses Frühjahrstransportes. Er betonte die Notwendigkeit der Hilfe für das Krankenhaus. Dieses Krankenhaus wird durch unsere Hilfe seit Jahren mit Hilfsgütern ausgestattet. Verbesserungen können nach jedem Transport verbucht werden. Für alle Mitglieder ist die Abladung  ein Höhepunkt, denn es werden die Hilfsgüter direkt im Krankenhaus abgeladen Mit Hilfe der Ärzte aus Sambir, in der Zwischenzeit sehr gute Freunde, wurde der LKW mit technischem Material, Verbrauchsmaterialien und vielen Dingen, die die Arbeit im Krankenhaus erleichtern, beladen.Samstag ging es dann gemeinsam auf die lange Fahrt nach Sambir. Dort wird die Ladung schon sehnsüchtig erwartet. 7 Männer und 3 Frauen begleiten den Transport. 1. Zwischenstation wird Oswiciem sein. Dort erwartet sie unser guter Freund Janush Marschalek. Am Sonntag sollte das Ziel Sambir erreicht werden.

Wir wünschen allen eine gute Fahrt, schöne Erlebnisse und gute Erfüllung Ihrer Aufgaben.

   Abschiedsfoto der Crew

Wir sind stolz auf Euch

der Vorstand

 

 

Achtung,Achtung,Achtung !!!!!!!!

Achtung, Achtung, Achtung !!!!!!!!

Betrüger unterwegs!!!!

 

Auf Grund vielfacher Anfrage aus den  Bundesländern Hamburg und Niedersachsen, möchten wir darüber informieren, dass hier Sammlungen von Bekleidung

mit den Kontaktdaten des Vereins Notruf Ukraine durchgeführt werden. Diese Sammlungen werden nicht mit Genehmigung unseres Vereins durchgeführt.

Tatverdächtig hier ist ein bulgarischer Bürger mit Wohnsitz in Niedersachsen. Ein entsprechendes Verfahren wegen des Verdachts einer ungenehmigten Sammlung,

wurde gegen diese Person eingeleitet.

 

Der Vorstand

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Liebe Freunde!

Nach über 10 erfolgreichen Jahren im Verein, haben wir uns entschlossen einen neuen Internetauftritt zu gestalten.
Die Zeit war reif… ;-)

Wir möchten Mitgliedern, Freunden und Förderern künftig eine Platform zum Informationsaustausch und zum Dialog bieten und wollen an dieser Stelle anregen, uns Eure Ideen und Meinungen zukommen zu lassen. Macht mit und werdet Teil einer aktiven Gemeinschaft!

Anregungen bitte per E-Mail an Mario oder hier direkt im Antwortformular.