Hilfe für Tuberkulosesanatorium

Halberstadt (geg). Nachdem Anfang des Monats ein Transport mit Schulmöbeln für ein Lyzeum in Siemianowice Slaskie sowie Hilfsgüter für eine Sozialstation und das Kinderdorf „Dr. Janusz Korczak“ in Oswiecimin Polen geschickt wurden, beluden Mitglieder des Vereins „Notruf Ukraine – Polizisten helfen“ in dieser Woche einen 40-Tonner mit wertvoller Fracht für ein Tuberkulosesanatorium in der Westukraine. Verstaut wurden unter anderem 60 Pflege- und Intensivbetten, Rollstühle,Rollatoren, Bettwäsche und Decken, Behandlungsliegen, Nachtschränke,Stühle und diverse Verbrauchsmaterialien sowie ein EKG und ein Ultraschallgerät. Die Ladeliste übergab Vereinsvorsitzender Ulrich Scholle an Dr. Ing. Iryna Smokovich. Die 31jährige war 2014 als Studentin nach Magdeburg gekommen und arbeitet mittlerweile befristet am Lehrstuhl Nichtmetallische Werkstoffe der Otto-von-Guericke-Universität. Den Kontakt zum Verein bekam sie durch die Halberstädter Firma Steinke. „Wir freuen uns, dass Iryna uns als Dolmetscherin unterstützt“, so Scholle. Diesmal habe der Transport den Heimatort der jungen Frau zum Ziel, erklärte er. In der Kleinstadt Kolky befindet sich ein regionales Tuberkulosesanatorium, in dem ihre Eltern als Ärzte arbeiten. „Iryna hat auch den Kontakt zur Magdeburger Fachärztin Nadja Pilipcuk hergestellt, die für den aktuellen Transport Material zur Verfügung stellte“,erwähnte Scholle, „und sie sorgt bei der Verladung der Hilfsgüter nicht nur für die Verständigung mit dem ukrainischen Fahrer, sie begleitet uns auch zum Zoll nach Aschersleben. Ihre Hilfe ist für uns sehr wertvoll“, lobte der Vereinschef.Er erwähnt zudem, dass demnächst wieder ein Ärzteteam aus Sambir im Lager erwartet werde. Die Experten treffen eine Vorauswahl für den nächsten Transport, der noch in diesem Jahre gen Osten rollen soll. „Das Prinzip der Zusammenstellung von Hilfsgütern hat sich bewährt. So kommt nur das auf die Ladefläche, was am dringendsten benötigt wird.“Während die aktuellen Fahrten in die Ukraine nicht von Vereinsmitgliedern begleitet werden, wird das im kommenden Frühjahr wieder der Fall sein. Bis dahin habe man vor Ort genug zu tun. Scholle erwähnt unter anderem die bevorstehende Lieferung von Pflegebetten aus Wernigerode und den Flohmarkt in der Vorweihnachtszeit, auf dem im Lager so manches Schnäppchen auf einen neuen Besitzer wartet. Der Erlös werde wie auch jener von den „Sondereinsätzen“ der Vereinsmitglieder übers Jahr zur Finanzierung der Transporte und zur Begleichung der zahlreichen Zahlungsverpflichtungen des Vereins verwendet.

Vereinsvorsitzender Ulrich Scholle übergibt die Ladeliste an Dr. Iryna
Smokovich. Foto: Gerald Eggert

Anmerkung

Dem Verladeteam um Ulli Scholle gilt unser großer Dank, der demographische Faktor geht an unserem Verein auch nicht spurlos vorbei, so konnte ein Durchschnittsalter über 60 festgestellt werden. Großer Dank und Hochachtung für Eure Leistung.

Spende der Firma Schneider

Letzte Woche wurde durch den Produktmanager, Herrn Klehm, von der Firma Schneider aus Wernigerode dem Verein ” Notruf Ukraine ” Schreibmaterial in Form von 3600 Tintenrollern

übergeben.Diese großzügige Spende kommt den Mädchen und Jungen in der Ukraine zu und

hilft den Kindern bei Ihrer täglichen schulischen Ausbildung. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Klehm, stellvertretend für die Firma Schneider, für diese Spende bedanken. In der Vergangenheit wurden wir schon öfter durch die Firma Schneider unterstützt und hoffen auch in Zukunft auf wohlwollende Hilfe.

Lukas Sahlmann nimmt stellvertretend für den Verein ” Notruf-Ukraine “die Spende aus den Händen von Herrn Klehm entgegen

Jahreshauptversammlung

Am 13.7.18 fand im Lager in Aspenstedt unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt.Diesmal in einen anderen Rahmen.Bei sommerlichen Temperaturen wurden Stühle und Tische unter freiem Himmel aufgebaut. Trotz Urlaubszeit fanden viele Mitgliederinnen und Mitglieder den Weg nach Aspenstedt. Auf der Tagesordnung stand der Bericht des Vorsitzenden,Ulli Scholle. Er zog in seinen Ausführungen ein Resümee des vergangenen Jahres. Eigene Transporte des Vereins fanden nicht statt, nichtsdestotrotz wurden andere Vereine, die sich an uns gewandt hatten, mit unseren Hilfsgütern ausgestattet , um bedürftigen Menschen in der Ukraine zu helfen.Ein ganz grosses Dankeschön ging an die Crew des Lagers.Sie sind jederzeit verfügbar und helfen, wo sie nur können. Bei der Beladung der Lkw’s, Ausräumen von Schulen, Vorbereitung von Events etc, auf sie ist immer Verlass. Lobend erwähnt wurde auch Lutz Ullwer, stets war er bei vielen Aktionen sofort bereit, den Verein mit geeigneter Technik,  sprich LKW’s zu unterstützen .Weiterhin ging es um eine Satzungsänderung. Der Vorstand des Vereins sollte nach erfolgreicher Abstimmung für 4 statt bisher für 2 Jahre bestätigt werden. Grund der Änderung sind die Kosten für einen Eintrag bei Gericht.Als nächstes wurde der Kassenbericht verlesen.Holger legte, wie immer, ” die Karten” auf den Tisch.Für jedes Mitglied war klar ersichtlich, wie der Verein finanziell ausgerichtet ist.Jeder Cent, der ausgegebenen  wurde , wurde durch Holger akribisch  dargestellt. Aber wir haben ja auch nicht nur Ausgaben, sondern auch Einnahmen. Positiv hierbei sind unsere ausgerichteten Events. Diese Events sind nicht nur eine Darstellung des Vereins, an denen wir unsere ehrenamtliches Engagement erklären, sie dienen auch der finanziellen Unterstützung unserer Hilfsfahrten in die Ukraine.Negativ erwähnt wurden natürlich auch die säumigen Zahler. Durch Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge entsteht dem Verein ein nicht zu unterschätzender Schaden. Der Kasenbericht wurde einstimmig angenommen und der Kassenwart somit entlastet.Der nächste Tagespunkt war die Diskussion. Es gab zB. die Frage, ob es für uns gut ist, andere Vereine mit unseren Hilfsgütern auszustatten.Der Pressesprecher,  Mario Sahlmann,  bezog zu dieser Frage sofort Stellung. Da unser Lager in Aspenstedt nicht die Kapazitäten hat, wie vorher in Halberstadt, ist es gut, das andere Vereine mit derselben Ausrichtung wie wir, die Hilfsgüter zu den bedürftigen Menschen bringen. Hierbei entsteht eine Win Win Situation.Das Lager wird regelmäßig  beräumt und es wird Platz für andere Hilfsgüter geschaffen. Ziel ist immer die Hilfe für die Ukraine oder auch zu anderen Ländern, wie Polen oder Ungarn.Für uns ist es einfach nur wichtig, das Hilfe ankommt, so sie gebraucht wird. Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Wahl des neuen Vorstandes. Jedes Vorstandsmitglied wurde vorgestellt und gefragt, ob er seine bisher geleistete Arbeit auch die nächsten 4 Jahre fortsetzen möchte.Die Antwort dazu war kurz und bündig und jeder bejahte diese Frage. Diesmal wurde auch ein Mitglied für den Vorstand vorgeschlagen, Normen Scholle. Er ist bereits länger Mitglied des Vereins und möchte mit seinem jugendlichem Alter und neuen Ideen Inspirationen für den Verein  einbringen. Die Wahl des neuen Vorstandes erfolgte einstimmig, somit steht der Verein mit diesem Vorstand für die nächsten 4 Jahre fest.Alle anwesenden Mitglieder gratulierten dem neuen Vorstand.Zur Feier des Tages gab es Würstchen. Hierfür nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten Mitgliederinnen und Mitglieder. 

Der neue Vorstand des Vereins

Holger Oppermann, Normen Scholle, Holger Greulich, Helga Boskugel, Ulli Scholle, Mario Sahlmann

Arbeitseinsatz

AUFRUF : 

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,

am 23.06.2018 findet ab um 10.00 Uhr ein Arbeitseinsatz in unserem Lager statt.

Ziel ist es, wieder eine Grundordnung in das Lager zu bringen.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Wir bitten um rege Teilnahme.

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Liebe Freunde!

Nach über 10 erfolgreichen Jahren im Verein, haben wir uns entschlossen einen neuen Internetauftritt zu gestalten.
Die Zeit war reif… ;-)

Wir möchten Mitgliedern, Freunden und Förderern künftig eine Platform zum Informationsaustausch und zum Dialog bieten und wollen an dieser Stelle anregen, uns Eure Ideen und Meinungen zukommen zu lassen. Macht mit und werdet Teil einer aktiven Gemeinschaft!

Anregungen bitte per E-Mail an Mario oder hier direkt im Antwortformular.