Betten aus Merseburg

Am Samstag,den 11.07.15,machten sich 9 Helfer in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Merseburg.Ziel ist die Basdedow Klinik in Merseburg.Dort wurde man durch das Internet auf uns aufmerksam und bot uns Klinikbetten an.Lutz Ullwer stellte sofort seinen LKW zur Verfügung,um die Betten abzuholen.Auch unsere neuen Lagerarbeiter wollten bei dieser Aktion dabei sein.Sie konnten die Fahrt mit unserem neu erworbenen Transporter genießen.

unser Neuer

Noch fehlt die Beschriftung,aber fahren tut er nach Aussage des Fahrers wunderbar.Hoffen wir auf eine lange und unfallfreie Fahrt mit unserem Neuen.

Ina Klietz stellte Ihren Transporter zur Verfügung und sandte neben Ihrem Mann,noch 2 fleißige Helfer.Mit dieser Anzahl an Kräften sollte das Verladen schnell abgeschlossen sein.Pünktlich um 9.30 Uhr befuhren wir das Gelände der Klinik.Empfangen wurden wir von den Mitarbeitern der Medizintechnik,Herrn Raddei und Herrn Hauck.Die Betten standen schon versandbereit im Keller und durch die Nutzung des Aufzuges war die Verladund ein Kinderspiel.12 Betten wurden auf den LKW von Lutz fachmännisch verladen.Diese Betten sind motorisch betrieben und werden ihren Zweck in der Ukraine 100% erfüllen.Zusätzlich stellte die Klinik 3 Wärmestrahler für Neugeborene, Infusionspumpen und ein Entbindungsbett zur Verfügung.Wir bezeichnen diese Hilfsgüter gern als „Goldstaub“,weil Zustand und Notwendigkeit für die Ukraine für uns ganz oben stehen.Das Aufladen der Hilfsgüter ging sehr schnell von statten.Alle Helfer waren gut eingespielt,jeder Handgriff saß,sodass wir zeitnah die Rückreise antreten konnten.An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer.

Der Vorstand

        Fachgespräch zwischen Lutz uns Ingolf

Verladung des Geburtsstuhls mit vereinten Kräften

Unterzeichnung der Spendenliste durch Uli und Herrn Hauck

gut gelaunte fleißige Helfer

unser Dank an Herr Raddei und Herrn Hauck

Harzer Verein schickt 40-Tonner-Lkw mit medizinischem Gerät in das osteuropäische Land

Volksstimme 16.06.15

Schnelle Hilfe für Menschen im südukrainischen Cherson

In Deutschland entladen, wäre der Lkw normalerweise leer zurückgefahren. Nun bringt er Hilfsgüter aus Halberstadt in die Ukraine.

In Deutschland entladen, wäre der Lkw normalerweise leer zurückgefahren. Nun bringt er Hilfsgüter aus Halberstadt in die Ukraine. | Foto: Gerald Eggert

Halberstadt (geg) l Viele Helfer packten zu und füllten in wenigen Stunden einen 40-Tonner bis unter die Decke des Laderaumes. Die Pflegebetten, medizinischen Geräte und Verbrauchsmaterialien sowie Nähmaschinen und andere dringend benötigte Gerätschaften hatte Olga Tape zuvor im Lager des Vereins „Notruf Ukraine – Polizisten helfen“ ausgewählt. Auch das beschleunigte den Verladevorgang.

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Die Vorsitzende des Vereins „Reavita“ war auf die Internetseite des Halberstädter Vereins gestoßen und hatte telefonisch Kontakt aufgenommen. Ihrer Bitte um Hilfe folgte sogleich eine positive Reaktion. Die gebürtige Ukrainerin lebte 25 Jahre in Deutschland, verfolgte in der jüngsten Vergangenheit die Entwicklungen in ihrer Heimat mit Sorge und entschied sich, zurückzukehren, vor Ort zu helfen und dafür auch ihre deutschen Sprachkenntnisse und Kontakte zu nutzen. „Ich habe mir trotz der unsicheren Lage im Land ein Bild gemacht und mit meinem Verein abgestimmt, wo dringende Hilfe notwendig ist. Und auch, wo man durch Hilfe zur Selbsthilfe viel bewegen kann“, berichtet sie.

Olga Tape

Olga Tape | Foto: Gerald Eggert

Der Verein „Reavita“ kümmert sich vor allem um Kranken- und Waisenhäuser und Behinderteneinrichtungen und Dörfer, in denen es keine medizinische Versorgung gibt. Vielen Menschen fehle das Geld, um eine medizinische Behandlung zu bezahlen. Das betreffe vor allem Rentner, Geringverdiener und Familien mit vielen Kindern. „Es gibt in unserem Krankenhaus zwar genug engagierte Leute, die helfen, so gut sie können, doch vieles können sie nicht leisten, weil es kaum finanzielle Mittel für dringend benötigte Anschaffungen gibt“, so Olga Tape.

Aus Halberstadt kommt nun erneut Hilfe in die 341 839 Einwohner zählende Stadt Cherson im Süden der Ukraine. „Beim letzten Mal haben wir unter anderem ein Ultraschallgerät mitgebracht. Den Empfängern standen wirklich die Tränen in den Augen“, versichert Tape, „denn damit können sie auch Leuten helfen, die nicht bezahlen können.“

„Beim ersten Anruf von Olga Tape haben wir sofort unsere Unterstützung zugesagt“, erinnert sich Ulrich Scholle. Denn es sei nun mal ein Notruf aus der Ukraine gewesen, der entsprechend dem Vereinsnamen ohnehin zur Hilfe verpflichte. So fuhr zuerst ein beladener Kleintransporter nach Cherson, später machte sich ein 7,5-Tonner mit Hilfsgütern auf den Weg.

„Olga war eine Woche unser Gast und hat in dieser Zeit zusammengestellt, was mit dem 40-Tonner transportiert werden soll.“ Es sei nicht wenig, was das Lager verlasse, so Scholle. Doch komme ihm diese „Räumung“ ganz gelegen. „Wir brauchen demnächst viel Platz, denn uns wurden größere Posten angekündigt, die verstaut werden wollen“, so der Vereinsvorsitzende. Er betont, dass das Krankenhaus in Sambir, zu dem seit Jahren Kontakt besteht, weiterhin im Fokus aller Bemühungen stehen werde, und freut sich, dass beim nächsten Transport 2016 eine komplette Küche für das Krankenhaus mitgenommen werden kann. „Das Küchenpersonal hat sich bisher mit seinen Wünschen zurückgehalten. Ihm war die Ausstattung mit Mobiliar und medizinischen Geräten wichtiger“, sagt Scholle und erinnert daran, dass die Halberstädter bei ihren Besuchen sehr wohl festgestellt hätten, dass auch in der Krankenhausküche großer Mangel an einfachen Dingen herrscht.

In der vergangenen Woche hatten die Halberstädter erst wieder Besuch aus Sambir und ihm bereits signalisiert, was sie beim nächsten Mal mitbringen werden. Die Freude über diese Ankündigung sei sehr groß gewesen.

Auch Olga Tape kann ihre Freude nicht verbergen: „Ich bin so froh, solch tolle Partner gefunden zu haben. Ich werde ihnen berichten, wie all diese wertvollen Dinge in Cherson in Empfang genommen wurden. Und ich sage schon jetzt allen Unterstützern ein großes Dankeschön im Namen der Empfänger.“

Geld für wichtige Anschaffungen fehlt

40 Tonnen Hilfsgüter verlassen
Halberstadt Richtung Südukraine

Olga und Uli,Freunde fürs Leben

Halberstadt (geg). Viele Helfer packten zu und füllten in wenigen 
Stunden einen 40-Tonner bis unter die Decke des Laderaumes. Die 
Pflegebetten, medizinischen Geräte und Verbrauchsmaterialien sowie 
Nähmaschinen und andere dringend benötigte Gerätschaften hatte Olga Tape
zuvor im Lager des Vereins „Notruf Ukraine - Polizisten helfen“ 
ausgewählt.
Auch das beschleunigte den Verladevorgang.Die Vorsitzende des Vereins
Reavita“ war auf die Internetseite des Halberstädter Vereins gestoßen und
hatte zu ihm telefonischen Kontakt aufgenommen. Ihrer Bitte um Hilfe folgte
sogleich eine positive Reaktion. Die gebürtige Ukrainerin lebte 25 Jahre in
Deutschland, verfolgte in der jüngsten Vergangenheit die Entwicklungen in
ihrer Heimat mit Sorge und entschied, zurückzukehren, vor Ort zu helfen und
dafür auch ihre deutschen Sprachkenntnisse und Kontakte zu nutzen. „Ich 
habe mir trotz der unsicheren Lage im Lande ein Bild gemacht und mit 
meinem Verein abgestimmt, wo dringende Hilfe notwendig ist. Und auch, wo 
man durch Hilfe zur Selbsthilfe viel bewegen kann“, berichtet sie.
Der Verein „Reavita“ kümmert sich vor allem um Kranken- und Waisenhäuser 
und Behinderteneinrichtungen und Dörfer, in denen es keine medizinische 
Versorgung gibt. Vielen Menschen fehlt das Geld, eine medizinische 
Behandlung zu bezahlen. Das betreffe vor allem Rentner, Geringverdiener 
und Familien mit vielen Kindern. „Es gibt in unserem Krankenhaus zwar 
genug engagierte Leute, die helfen, so gut sie können, doch vieles 
können sie nicht leisten, weil es kaum finanzielle Mittel für dringend
benötigte Anschaffungen gibt“, so Olga Tape.
Aus Halberstadt kommt nun erneut Hilfe in die immerhin 341.839 Einwohner 
zählende Stadt Cherson im Süden der Ukraine. „Beim letzten Mal haben wir 
unter anderem ein Ultraschallgerät mitgebracht. Den Empfängern standen 
wirklich die Tränen in den Augen“,versichert sie, „denn damit können sie
auch Leuten helfen, die nicht bezahlen können.“
Beim ersten Anruf von Olga Tape haben wir sofort unsere Unterstützung
zugesagt“, erinnert sich Ulrich Scholle. Denn es sei nun mal ein Notruf 
aus der Ukraine gewesen, der entsprechend dem Vereinsnamen ohnehin zur 
Hilfe verpflichtete. So fuhr zuerst ein beladener Kleintransport nach 
Cherson, später machte sich ein 7,5-Tonner mit Hilfsgütern auf den Weg. 
Olga war eine Woche unser Gast und hat in dieser Zeit zusammengestellt, 
was mit dem 40-Tonner transportiert werden soll.“
Es sei nicht wenig, was das Lager verlasse, so Scholle. Doch komme ihm 
diese „Räumung“ ganz gelegen. „Wir brauchen demnächst viel Platz, denn 
uns wurden größere Posten angekündigt, die verstaut werden wollen“, so 
der Vereinsvorsitzende. Er betont, dass das Krankenhaus in Sambir, zu 
dem seit Jahren Kontakt besteht, weiterhin im Fokus aller Bemühungen 
stehen werde, und freut sich, dass beim nächsten Transport
2016 eine komplette Küche für das Krankenhaus mitgenommen werden kann. „Das
Küchenpersonal hat sich bisher mit seinen Wünschen zurück gehalten. Ihm 
war die Ausstattung mit Mobiliar und medizinischen Geräten wichtiger“, 
sagt Scholle und erinnert daran, dass die Halberstädter bei ihren 
Besuchen sehr wohl festgestellt hätten, dass es auch in der 
Krankenhausküche großer Mangel an einfachen Dingen herrscht.
Letzte Woche hatten die Halberstädter erst wieder Besuch aus Sambir und 
ihm bereits signalisiert, was sie beim nächsten Mal mitbringen werden. 
Die Freude über diese Ankündigung sei sehr groß gewesen.
Auch Olga Tape kann ihre Freude nicht zurück halten: „Ich bin so froh,
solch tolle Partner gefunden zu haben. Ich werde ihnen berichten, wie 
all diese wertvollen Dinge in Cherson in Empfang genommen wurden. Und 
ich sage schon mal ein großes Dankeschön im Namen der Empfänger.“

In Deutschland entladen, wäre der Lkw normalerweise leer zurück 
gefahren. Nun bringt er Hilfsgüter aus Halberstadt in die Ukraine.
 
Viele fleißige Helfer bei der Beladung des 40 t LKW`s

Liebe Freunde!

Nach über 10 erfolgreichen Jahren im Verein, haben wir uns entschlossen einen neuen Internetauftritt zu gestalten.
Die Zeit war reif… 😉

Wir möchten Mitgliedern, Freunden und Förderern künftig eine Platform zum Informationsaustausch und zum Dialog bieten und wollen an dieser Stelle anregen, uns Eure Ideen und Meinungen zukommen zu lassen. Macht mit und werdet Teil einer aktiven Gemeinschaft!

Anregungen bitte per E-Mail an Mario oder hier direkt im Antwortformular.