Nächster Hilfstransport
Am nächsten Freitag, 25.3.2022, findet der 2. Transport nach Muszyna statt. Der Verlauf der „Spezialoperation“ macht diesen Transport notwendig. Weiterhin wird gekämpft, aber es finden auch schon Verhandlungen statt. Das Leid der Menschen, vor allem der Frauen und Kinder gilt es zu mildern. Kleine Ortschaften entlang der polnisch ukrainischen Grenze werden zu Hotspots für Flüchtlinge. Diese Ortschaften sind zum Teil mit der Flut an Flüchtigen total überfordert. Auf unserer 1. Hilfsaktion in diese Region konnten wir uns live ein Bild von den Auswirkungen machen. Deshalb hatten wir schon im Vorfeld festfgelegt, das es nicht unsere letzte Fahrt in dieses Gebiet sein sollte. Die Vorbereitungen fingen schon nach unserer 1. Fahrt statt und befinden sich derzeit in der Feinjustierung. Zum bisherigen Zeitpunkt fahren wir wieder zusammen mit der DLRG ins angegebene Zielgebiet mit 6 Transportern. 2 Transporter sind für das Kinderdorf von Janusz in Rajsko bestimmt. Die anderen Transporter werden wieder mit Hilfsmaterial für die 700 Kinder und Frauen in Muszyna beladen. Weiterhin wird unser Lager in Aspenstedt mit Spenden gefüllt. Öffnungszeiten in Aspenstedt Montag – Freitag , 16.00 Uhr – 17.00 Uhr. Bitte beschriften sie die Kleiderbeutel und Kartons, dieses spart unserem Team im Lager viel Zeit. An alle Spenderinnen und Spender an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Weiterhin werden folgende Artikel benötigt:

Hygenieartikel Babynahrung Konserven Verbandsmaterial und und und Wer uns mit Geldspenden unterstützen möchte :

Hilfsfahrt nach Polen
Am Donnerstag machte sich eine kleine Abordnung , bestehend aus 3 Fahrzeugen , auf den Weg nach Polen. 2 Fahrzeuge , besetzt durch Christopher und David, sowie Markus und David, von der DLRG Wernigerode. Das dritte Fahrzeug vom Notruf Ukraine , besetzt durch Helmut und Mario. Im Vorfeld wurden nach Bedarfslisten die Fahrzeuge beladen. Einen Teil der Hilfsgüter stellte die DLRG , ein Teil wurde aus dem Lager des Vereins “ Notruf Ukraine “ zur Verfügung gestellt. Beladen wurden die Fahrzeuge mit Babysachen, Decken , Konserven, Verbandsmaterial, Hygenieartikel, Bekleidung. Durch unsere Kontakte nach Polen wurde auch schnell das Ziel festgelegt. Wir sollten unsere Hilfsgüter nach Muszyna bringen, dort besteht großer Bedarf in einem Flüchtlingsheim mit 700 Frauen und Kindern. Um 7.30 Uhr machte sich unsere Abordnung auf den über 1000 km langen Weg. Unterwegs begegneten uns viele Convoyś mit derselben Ausrichtung- Hilfe für die Ukraine. Aus England, Holland und Frankreich waren viele Fahrzeuge unterwegs. Gegen 21 Uhr hatten wir unseren Zielort erreicht. Sehnsüchtig wurden wir von fleißigen Helfern erwartet. In einer bereitgestellten Turnhalle sollten die Hilfsgüter gelagert werden. Die fleißigen Helfer machten sich sofort ans Werk und entluden die Transporter. Ein befreundeter Malteserverein war schon entladen. Durch eine hervorragende Logistik wurden die mitgebrachten Hilfsgüter ordentlich in der Turnhalle sortiert. Die Transporter waren bin weniger Minuten ausgeladen, das Packen dauerte definitiv länger…., Als wir die aufgestapelten Hilfsgüter sahen, waren wir von der Masse selbst überrascht. Aus großer Dankbarkeit wurden wir anschließend vom Bürgermeister zum Essen eingeladen. Er erzählte uns über die bereits untergebrachten Flüchtlinge, die Hilfe und die Befürchtung , das es erst der Anfang sei….Er hofft, das unser Besuch nicht der Letzte sei und bat weiterhin um Unterstützung. Leider musste an diesem Abend ein Fahrzeug samt Besatzung die Rückreise aus beruflichen Gründen antreten. Christopher und David waren am nächsten morgen wieder zu Hause. Die Nacht verbrachten wir in Muszyna, am nächsten Morgen sollten wir das Flüchtlingsheim besuchen. Das Flüchtlingsheim war ein ehemaliges Betriebsferienheim für 300 Urlauber. Jetzt sind dort 700 Frauen und Kinder untergebracht. nach unserer Ankunft kamen sofort die Kinder auf uns zu und musterten uns von oben bis unten. Sie zeigten uns ihr Spielzimmer. Dort konnten sie mit viel bereitgestellten Spielsachen spielen und den Krieg einen Moment vergessen. Die Frauen waren sehr ernst, ruhig und vom Krieg und Flucht gekennzeichnet, viele weinten und hatten Angst vor der Zukunft. Die Familie erzählte uns von ihrer Flucht, das sie aus Kiev stammt und dort alles verloren hat.
Der Landkreis hat für die Flüchtlinge Hotelzimmer bereitgestellt und so brachten wir die Familie nach Wernigerode. Wir wünschten ihnen alles gute für die Zukunft. Sie bedankten sich herzlichst bei uns und so konnten wir dann unsere Heimreise antreten. Zuhause wurden wir herzlichst empfangen…

Weiterhin möchten wir uns hiermit ganz herzlich bei den Kameraden der DLRG bedanken. Von Anfang an, war es ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe. 2 Vereine – ein Einsatz für eine gute Sache.Beide Vereine sind sich sicher, das es nicht das letzte … Weiterlesen →

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Anfang letzter Woche, wurden wir von unserem ukrainischen Kontakt gebeten, schusssichere Westen für den ukrainischen Zivilschutz zu organisieren.Wir nahmen sofort Kontakt zu den zuständigen Polizeibehörden in Sachsen Anhalt auf. Erstaunt waren wir, wie schnell und unbürokratisch das Innenministerium unserer Bitte … Weiterlesen →

Dank an die Spender

Heute möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken. Die Flut an Unterstützung reißt nicht ab. Viele zielbringende Kontakte entstehen. Die Telefone stehen kaum still. Einfach überwältigend. Auch unsere ukrainischen Freunde (Ärzte) aus Sambir haben sich bei uns gemeldet. … Weiterlesen →