Transport für verletzte Menschen in der Ukraine

Mario Sahlmann, Ludmilla Wlassuk, Kathrin Böhnstedt, Ina Klietz, Ulrich Scholle und Wilfried Boskugel (von links) verladen Verbandskästen, die der Verein „Notruf Ukraine - Polizisten helfen“ nach einen Aufruf gespendet bekommen hat. Das Gros trugen die Mitarbeiter der Debeka-Versicherung zusammen. Bestimmt ist das Verbandsmaterial für das Medizinische Zentrum Westukraine in Lwiw. Auf dem Transporter mit Anhänger finden noch je fünf Paletten OP-Produkte und Verbandsstoffe im Wert von 4284 Euro Platz, welche die Paul Hartmann AG Stuttgart gespendet hat. Die Ukrainisch-griechisch-katholische Kirchengemeinde Stuttgart, hatte die Aktion nach einem Hilferuf aus der Ukraine initiiert und im Halberstädter Verein einen Partner gefunden, der den Transport übernimmt. „Man baut auf unsere jahrelangen Erfahrungen“, so Vereinsvorsitzender Ulrich Scholle, „es gibt bereits Signale aus dem Stuttgarter Raum, die nicht nur auf eine weitere Zusammenarbeit mit uns, sondern auch auf Mitgliedschaften hindeuten. Das könnte bedeuten, dass wir dort so etwas wie eine Außenstelle eröffnen.“ Frank Heier (hinten), verlädt anschließend gemeinsam mit Gerald Wlassuk die Hilfsgüter in Baden-Württemberg und schafft sie mit ihm umgehend zum Bestimmungort, wo sie dringend benötigt werden, um Verletzten aus der Ostukraine zu helfen. Der Verein plant den nächsten großen Hilfstransport in die Ukraine für Mitte Mai 2015.

Foto: Gerald Eggert

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