Betten aus Bad Berka

Ein Anruf aus Bad Berka

Vor kurzem klingelte das Telefon unseres Logistikers Ralf Strauch. Am anderen Ende der Leitung war Frau Dr. Haase. Sie ist Direktorin  der Zentralklinik in Bad Berka.Durch unseren Internetauftritt ist sie auf uns aufmerksam geworden.Der Verein „Notruf Ukraine“– Polizisten helfen eV. , bringt seit nunmehr 10 Jahren Hilfsgüter in die Ukraine, Polen und Rumänien.Sie fragte, ob wir Interesse an 200 Betten hätten, die sie uns gern zur Verfügung stellen würde.Eine Herausforderung für unseren Logistiker. Er bejahte natürlich die Anfrage und schon wurden die nächsten Telefonate zur Sicherstellung des Transportes getätigt.2 Transportunternehmen, die unserem Verein sehr nahe stehen , brauchte er nicht lange zu fragen. Sie waren sofort bereit , an einem freien Wochenende die Fracht zu transportieren.Um die dazu benötigten Arbeitskräfte kümmerte sich unser Chef , Ulli Scholle ,persönlich.Mit 9 fleißigen Helfern und unserem vereinseigenen Bus ging es dann am 16.11. gen Bad Berka .Zum vereinbarten Zeitpunkt 10.00 Uhr standen wir vor der Zentralklinik und wurden auch gleich von Herrn Haase , Techniker des Krankenhauses, freundlich empfangen.An diesem Tag sollten die ersten 60 Betten das Krankenhaus verlassen.Er zeigte uns die Betten, die schon zum Transport bereitgestellt waren. Wir staunten nicht schlecht, alle Betten waren schon zu kleinen „ Paketen“ verschnürt.Frau Haase erklärte uns, das diese Betten dem deutschen Standart nicht mehr entsprechen würden. Sie würde sich freuen, wenn sie noch an anderer Stelle eine gute Verwendung hätten. Diese Betten werden in nächster Zukunft durch neue ersetzt.Die Betten waren in einem tadellosen Zustand.Durch unsere Mitglieder wurden die Betten schnell auf die LKW`s von Lutz Ullwer und Willy Dammann verladen.Herr Haase staunte nicht schlecht, wie professionell und schnell die Betten verladen wurden.Nach 90 Minuten waren alle 60 Betten auf den LKW´s verladen und ordnungsgemäß verzurrt.Eine Einladung zum Essen schlugen wir nicht aus, so konnten noch kleine Details über unseren Verein und die nächsten anstehenden Transporte ausgetauscht werden. Herr Haase folgte unseren Ausführungen sehr gespannt und war überrascht, das nicht alle Mitglieder Polizisten sind.Er wünschte uns eine gute Heimfahrt und freut sich auf ein Wiedersehen im Januar. Dann werden die nächsten Betten bereitgestellt.An dieser Stelle geht unser Dank an die Zentralklinik, vertreten durch Frau Dr.Haase, an das Fuhrunternehmen Lutz Ullwer, Transportunternehmen Willy Dammann und an unsere fleißigen Mitglieder.

Der Vorstand

Übergabevertrag zwischen Frau Dr. Haase und Ulli Scholle

Gruppenfoto mit allen Beteiligten nach getaener Arbeit

Fotos Mario

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