…Wir sind wieder zurück….

Der Frühjahrstransport 2013 ist beendet.9 Mitglieder des Vereins folgten einer Einladung des Landrates von Gaysin.1700 km lagen vor den Mitgliedern.Nach der Verabschiedung durch den OB von Halberstadt, Herrn Henke,setzte sichder aus 3 Transportern bestehende Konvoi Richtung Ukraine in Bewegung.Tagesziel sollte Sambir (Ukraine)sein.Pater Kurek,ein enger Freund des Vereins,beherbergte uns für 2 Tage.Am Abend trafen wir uns mit den Ärzten des hiesigen Krankenhauses.Diese Krankenhaus wurde durch den Verein schon mehrmals unterstützt.Die Ärtze hoffen auf weitere Hilfe durch den Verein.In Vorbereitung des Herbsttransportes wurde über die nächsten Hilfsgüter gesprochen.

Am nächsten Morgen ging es dann auf zum Teil katastrophalen Straßen nach Gaysin.Dort wurden wir an der Grenze zum Raion vom Landrat sehnsüchtig empfangen.Untergebracht wurden wir in einem Hotel in Gaysin.Am Abend wurden wir bei einem sehr guten Essen offiziell begrüßt.Der Landrat lobte unsere Aktivitäten in und um Gaysin.Hervorgehoben wurde das Prädikat des Krankenhauses von Gaysin.Es wurde zum best ausgerüsteten Krankenhauses des gesamten Kreises ernannt.Diese Auszeichnung machte uns sehr stolz,denn wir hatten regen Anteil an dieser Auszeichnung.Der Landrat hofft auf weitere Hilfe.Er möchte die Kontakte ausbauen und weiterhin Hilfe in Anspruch nehmen.Er hatte für uns ein kleines Kuturprogramm vorbereitet.In Vinniza besuchten wir eine gigantische Lasershow.Die Umgebung von Stepaschki erkundeten wir vom Boot aus,mit einer Bootsfahrt auf dem Bug.Für alle von uns unvergessliche Erlebnisse.

Die nächsten Tage verbrachten wir in „unserem“ Ferienlager in Stepaschki.Dort fühlen wir uns schon fast wie zu Hause.Der Ortsbürgermeister ist bereits ein enger Freund des Vereins.Er weiß,das wir nie mit leeren Händen kommen.Da ein Patenschaftsvertrag mit dem Kindergarten besteht, sollte er auch Ziel unseres Besuches sein.Zuvor stand aber die Übergabe eines Rollstuhls für ein Kind auf dem Plan.Der kleine Junge freute sich riesig über den Besuch aus dem weitentfernten Deutschland.Schnell nahm er von seinem neuen Rollstuhl Besitz.Die Freude über seinen neuen Rollstuhl war überwältigend.Auch an uns ging diese Übergabe nicht spurlos vorbei.So mancher gestandendener Mann mußte sich eine Träne verdrücken.Tränen,für die man(n) sich nicht schämen muß.Auch seine Familie war von dem Geschenk überwältigt.Nun kann er es besser am Leben im Dorf teilnehmen.

Als nächstes Highlight stand der Besuch des Kindergartens auf dem Plan.Dort wurden wir schon sehnlichst von den Kindern erwartet.Spielzeug und Anziehsachen gehören zu unseren Geschenken.Die Kinder überraschten uns mit einem kleinen Kulturbeitrag.Sie sangen zu unserer Freude ukrainische Kinderlieder.Hinter den Kulissen wurde schon unsere große Pfanne aufgebaut.Normen,Mitglied des Vereins,Koch in einem 4 Sterne Hotel,wollte mit den Kindern ein leckeres Mittagessen gemeinsam kochen.Zur Freude der Kinder sollte es Eierkuchen geben.Die Kinder waren mit vollem Eifer bei der Vorbereitung des Mahls dabei.Sie staunten nicht schlecht,das aus dem selbst gerührten Brei leckere Eierkuchen wurden.Mit kleinen Beigaben verziert wurden diese Eierkuchen zu einem leckeren Essen.Normen gefiel diese Kochstunde mit den Kindern besonders.

In unserem Gepäck befanden sich auch 2 Harztannen..Einen Baum wollten wir im Kindergarten pflanzen und einen Baum vor dem Rathaus.Die Kinder versprachen uns,sich ganz lieb um die Tanne zu kümmern.Zu unserer Überraschung hatte Luda,die Kitaleiterin,dieselbe Idee.Nach dem Einpflanzen der Tanne wurde uns  “ Kalinka “ übergeben,ein Beerenbaum der Ukraine.Dieser Baum bekommt einen würdigen Platz im Kindergarten in Deutschland.

Auch vor dem Rathaus pflanzten wir eine Harztanne.Der Bürgermeister lud uns nach getaner Arbeit in sein Büro ein.Dort erhielt jeder aus seiner Hand ein ukrainisches Geschenk.In seiner Laudatio bedankte er sich recht herzlich für die von uns geleistete Hilfe in seinem Dorf.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder gen Deutschland.Nur eine kurze Übernachtung in Polen sollte unsere Heimfahrt unterbrechen.

Freitagnachmittag wurden wir dann von unseren Familien herzlich empfangen.

….wenn einer eine Reise tut….,viele schöne  Erlebnisse liegen hinter uns.Für viele von uns begann am Montag der  Arbeitsalltag.Unvergessliche Eindrücke liegen hinter uns.Jeder von uns verarbeitet die Erlebnisse unterschiedlich.

jedoch steht eins immer fest  :

                                                             “ Viele sprechen darüber – wir tun`s „

Danke an  Ludmilla,unsere Dolmetscherin , Ulli , Ralf , Udo , Lars , Normen , Manfred , Holger ….mit Euch fahre ich immer wieder gern.

Euer Mario

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